Gebührenfalle kontaktlos zahlen

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Gebührenfalle kontaktlos zahlen - Kosten für kontakloses Zahlen

Heute geht es um eine Gebührenfalle, die Gebührenfalle beim kontaktlos Zahlen. Es betrifft nicht alle Bankkunden, aber doch eine ganze Reihe. Vielleicht auch Sie, und Sie haben es noch gar nicht bemerkt. Und wenn doch, haben Sie schon eine Lösung gefunden, um die Gebühren beim bargeldlosen Zahlen zu vermeiden? Wissen Sie wie hoch Ihre Gebühren sind? In diesem Video wollen wir aufklären und Alternativen anbieten. Bleiben Sie bis zum Schluss dran und entdecken Sie Ihren weg Gebühren zu vermeiden.

Achtung: Gebührenfalle kontaktlos zahlen

Das Zahlen mit Karte wird immer beliebter. Zum einen ist es bequem, zum anderen spart man sich den Weg zur Bank, um Bargeld abzuheben. Auch braucht man sich keine Sorgen zu machen, ob man noch genug Geld dabei hat. Der prüfende Blick in den Geldbeutel entfällt auch.

Doch nicht nur aus Kundensicht scheint das kontaktlose Zahlen in Mode zu kommen. Viele Händler bitten mit auffälligen Schildern darum. Besonders jetzt zur Pandemie kann man oft zusätzlich die Aufforderung zum bargeldlosen Zahlen aus dem Lautsprecher vernehmen. Aber die Pandemie ist ein anderes Thema.

Was gerne vergessen und verdrängt wird, sind die Gebühren für kontaktloses Zahlen. Trotzdem gibt es eine weitere, vor allem von jungen Leuten genutzte Variante, das Zahlen mit dem Smartphone. Es muss also nicht immer die Kreditkarte oder die Girokarte sein. Kontaktlos zahlen scheint keine Gefahr zu sein, so wird es zumindest propagiert. Aber auch das ist hier nicht das Thema.

Geschäfte bieten nur noch bargeldloses zahlen an

Verwunderlich ist es allerdings, dass es mittlerweile Geschäfte gibt, die darauf bestehen, bargeldlos zu zahlen. Ob diese Geschäfte vergessen haben, dass es ein gültiges Zahlungsmittel, den Euro als Geldschein oder Münze gibt? Ob diese Geschäfte bereit sind, die Gebühren für kontaktloses Zahlen zu tragen? Wohl eher kaum…

Insgesamt halten sich die tatsächlichen Zahlungen von bargeldlos und Cash bisher ungefähr die Waage, allerdings bezahlen ca. 75 Prozent in Deutschland auch immer wieder bargeldlos.

Aber welche Kosten verursacht dies? Haben Sie sich vielleicht schon über einen Gebührenposten auf Ihrer Bankabrechnung gewundert? Haben Sie Glück und haben eine Bank, die keine Gebühren dafür erhebt oder ein Kontomodell, bei dem dies bereits inbegriffen ist? Oder sind Sie schon in die Gebührenfalle kontaktlos zahlen getappt?

Gebühren für kontaktloses zahlen

Auf der Webseite biallo.de können Sie einsehen, wieviel Gebühren erhoben werden. Die Schwankungsbreite ist von 0,02 – 0,70 Euro pro Vorgang. Von Gebührenfalle ist hier die Rede, weil nur wenige Banken diese Kosten für kontaktloses Zahlen transparent aufführen. Meist sind diese unter „beleglose Buchungen“ zu finden.

So denken viele Bankkunden, das Gebühren für kontaktloses Zahlen gar nicht anfallen. Was kann Sie diese Gebührenfalle tatsächlich kosten. Bezahlen Sie quasi alles mit Girokarte, sind 2 Zahlungsvorgänge am Tag definitiv nicht übertrieben.

Ein Rechenbeispiel: Legen wir mittlere Kosten für die kontaktlose Zahlung zugrunde. Dabei kann man von 0,35 Euro ausgehen. Zweimal am Tag bezahlen macht 0,70 Euro pro Tag, im Jahr sind dies dann ca. 255 Euro. Rechnen wir das wieder auf einen Monat zurück, warum das kommt noch, landen Sie bei gut 21 Euro im Monat. Bei drei Bezahlvorgängen pro Tag kommen Sie auf rund 330 Euro im Jahr, dementsprechend auf ca. 27 Euro im Monat.

Zahlen auch Sie Gebühren?

Diese Zahlen werden gleich noch gebraucht. Betroffen von der Gebührenfalle kontaktlos zahlen sind vor allem Basis- bzw. Klassik-Kontenmodelle. Diese haben oftmals nur niedrige Grundgebühren, betroffen sind auch manchmal Konten, die keine Grundgebühr verursachen.

Konten, die von vornherein bereits eine höhere Grundgebühr aufweisen, zum Beispiel 10 – 12 Euro, sind hingegen oft von den Kosten für die kontaktlose Zahlung befreit.

Sie sind betroffen von der Gebührenfalle kontaktlos zahlen? Was können Sie tun?

Zuerst lohnt sich ein Vergleich, ob der Wechsel zu einem anderen Kontomodell sinnvoll erscheint. Nehmen wir die Zahlen vom vorigen Beispiel. 10-12 Euro Kontogebühren, dafür 21 – 27 Euro gespart. Das klingt nach einem guten Geschäft, so lassen sich im Jahr rund 120 Euro an Gebühren einsparen. Schauen Sie sich aber die Kontovariante und Ihr Zahlungsverhalten genau an, um nicht an anderer Stelle mehr zu bezahlen. Das wäre sinnfrei.

Doch bevor Sie nun schnell vorsorglich Ihr Kontomodell wechseln, fragen Sie doch bei Ihrer Bank nach, welche Gebühren für kontaktloses Zahlen anfallen und wo bzw. wie diese in der Abrechnung ausgewiesen werden. So haben Sie eine Grundlage für Ihre Entscheidung.

Der letzte Weg ist wieder mit Bargeld zahlen

Zuletzt bleibt noch der Weg zurück. Man kann vortrefflich darüber diskutieren, ob das tatsächlich eine gute Lösung ist. Aber letzten Endes schützen Sie sich vor der Gebührenfalle beim kontaktlosen Zahlen am besten, indem Sie einfach in bar bezahlen.

Die wenigen Geschäfte, die kein Bargeld annehmen wollen, können Sie dann eben nicht als Kunden haben. Sinkt der Umsatz entsprechend, werden diese Ihre Vorgehensweise sicherlich überdenken.

Kosten bei beiden Varianten

Ja, der Umgang mit Bargeld verursacht Kosten, die bargeldlose Zahlung auch. Die Frage ist bei wem. Und das noch zum Schluss. Banken müssen und dürfen selbstverständlich Geld verdienen, wie alle anderen auch. Die Höhe der Gebühren ist bei manchen Banken allerdings nicht angemessen. Demnach wäre noch der Wechsel zu einer Bank, die transparent und fair mit Gebühren umgeht, eine Option. Denn davon gibt es glücklicherweise viele.

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